Gemeinde Raesfeld

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Versickerung von Niederschlagswasser

Ansprechpartner/in
Bernd RotersStandort anzeigen
Rathaus, Zimmer 116 // 1. OG
Weseler Straße 19
46348 Raesfeld
Telefon: 02865 955-181
Telefax: 02865 955-328
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Auf Antrag kann das Niederschlagwasser von privaten Grundstücke versickert werden, wenn die technischen und rechtlichen Vorraussetzungen gegeben sind. Festlegungen im Bebauungsplan können eine Versickerung des Niederschlagwassers auch vorschreiben.

In der Änderung des Landeswassergesetzes von 1995 wurde der eine neue Regelung (§ 51a) aufgenommen. Diese besagt, dass Niederschlagwasser vor Ort zu versickern, zu verrieseln oder ortsnah in ein Gewässer einzuleiten ist, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit möglich ist.

Bei neuen Baugebieten wird deshalb schon im Vorfeld durch Bodengutachten festgestellt, ob eine Versickerung des Niederschlagwassers (Regen etc.) möglich ist. Gegebenenfalls wird dann die Versickerung im Bebauungsplan festgelegt. Bei allen anderen Grundstücken muß ein Nachweis durch ein hydrologisches Gutachten erbracht werden, ob eine Versickerung möglich ist. Hauptkriterien sind hierbei die Höhe des maximalen Grundwasserstandes sowie die Kennwerte des anstehenden Bodens.

Als Versickerungsmethoden können vor allem Schacht-, Flächen-, Mulden- oder Rigolenversickerungen zur Anwendung kommen. Ein Gespräch mit den zuständigen Ansprechpartnern der Stadtentwässerung sollte vorab geführt werden. Die Zuständigkeit zur Genehmigung von privaten Versickerungsanlagen liegt bei der Gemeinde, für gewerblich Anlagen beim Kreis Borken als untere Wasserbehörde.

Ermäßigung der Entwässerungsgebühren

Bei Versickerung von Niederschlagswasser auf dem eigenen Grundstück gewährt die Gemeinde Raesfeld eine Gebührenermäßigung. Näheres siehe: Entwässerungsgebühren

Anträge / Formulare
  • Antrag auf Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang (Regenwasser)
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